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Portrait Hinnerk Scheper
Hinnerk Scheper, 1927, Foto: Lucia Moholy
Hinnerk Scheper, Farbgestaltung für ein Apartment Typ K des Narkomfin-Gebäudes
Hinnerk Scheper, Farbgestaltung für ein Apartment Typ K des Narkomfin-Gebäudes, Moskau, © Nachlaß Scheper, Berlin, Bildnachweis: Bauhaus-Archiv Berlin

Hinnerk Scheper

Hinnerk Scheper 1897 Badbergen/Osnabrück - 1957 Berlin

Maler, Farbgestalter und Denkmalpfleger

Lehre im Malerhandwerk. Studium an der Kunstgewerbeschule und der Akademie in Düsseldorf und an der Kunstgewerbeschule in Bremen.

Am Bauhaus von 1919-1922: Vorkurs und Ausbildung in der Werkstatt für Wandmalerei. 1922 Meisterprüfung vor der Handwerkskammer in Weimar.

Anschließend freie künstlerische Tätigkeit: Farbgestaltung einer Klinik, historischer Räume und von Museen, darunter das Folkwang-Museum in Essen.

Von 1925-1933 Bauhausmeister: bis 1929 Leiter der Werkstatt für Wandmalerei, ab 1931 Kurs "Farbe". Von 1929-1931 beurlaubt: in Moskau. Aufbau einer Beratungsstelle für Farbe in der Architektur und Leitung eines Entwurfsbüros für farbige Gestaltung.

Nach 1934 freie künstlerische Tätigkeit in Berlin, Fotografie und Wandmalerei. Seit 1945 Konservator von Berlin und Leiter des Amtes für Denkmalpflege. Ab 1952 Lehrauftrag für Denkmalpflege an der Technischen Universität Berlin.