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Portrait Johannes Itten
Johannes Itten, Portrait in Bauhaustracht, um 1921
Farbenkugel in 7 Lichststufen und 12 Tönen
Farbenkugel in 7 Lichststufen und 12 Tönen

Johannes Itten

1888 Süderen-Linden/Schweiz - 1967 Zürich

Maler und Kunstpädagoge

Von 1913-1916 Studium der Malerei an der Stuttgarter Akademie bei Adolf Hölzel. 1916 erste Einzelausstellung in der Berliner Galerie "Der Sturm". Gründung einer eigenen Kunstschule in Wien.

Am Bauhaus als Meister von 1919-1923. Führt den Bauhaus-Vorkurs ein, den er von 1920-1923 leitet, zeitweise abgelöst von Muche. Formmeister der Metallwerkstatt, vorübergehend auch der Wand- und der Glasmalerei.

1923 Übersiedlung in die Schweiz. Gründet 1926 in Berlin eine Kunstschule, ab 1929 "Ittenschule", die bis 1934 besteht.

1932-1938 Direktor einer Textilfachschule in Krefeld. Nach der Emigration in die Schweiz Direktor der Kunstgewerbeschule in Zürich. 1949-1956 Leitung des Museum Rietberg für außereuropäische Kunst in Zürich.

Seit 1955 erneut freie Malerei und Ausarbeitung seiner Lehre, auf Einladung von Max Bill Farbkurs an der Hochschule für Gestaltung in Ulm.

Zentrale Figur des frühen Bauhauses, ist Itten durch den von ihm gegründeten Vorkurs geworden. Für das Lehrkonzept des Bauhauses wie für die spätere Künstlerausbildung war er von großer Bedeutung.