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Marianne Brandt, 1929, Selbstportrait
Marianne Brandt, 1929, Selbstportrait
Tee-Extraktkännchen, 1924, Messing, Innenseite versilbert, Siebeinsatz Silber
Tee-Extraktkännchen, 1924, Messing, Innenseite versilbert, Siebeinsatz Silber

Marianne Brandt

1893 Chemnitz - 1983 Kirchberg/Sachsen

Metall-Designerin

Studium an der Großherzoglich Sächsischen Hochschule für Bildende Kunst.

Am Bauhaus von 1923-1929: Vorkurs bei Albers und Moholy, Kurse bei Klee und Kandinsky. Ausbildung in der Metallwerkstatt.

Wintersemester 1926/27 Aufenthalt in Paris. 1928/29 stellvertretende Leiterin der Metallwerkstatt. Abschluß mit dem Bauhaus-Diplom 1929.

Bis 1932 Entwurfsarbeit in einer Metallwarenfabrik. Nach dem Krieg Dozentin an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, von 1951-1954 Mitarbeiterin am Institut für Industrieformgestaltung in Berlin. 1954 nach Chemnitz zurückgekehrt, widmet sie sich dort der freien Kunst und dem Kunsthandwerk.

Eine der größten Begabungen der Metallwerkstatt des Bauhauses. Von ihr stammen hervorragende, frühe Einzelstücke, darunter Kannen und Service. Um 1925 Hinwendung zur industriellen Entwurfsarbeit, Entwicklung zahlreicher Metallampen.