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Portrait Walter Peterhans
Walter Peterhans, 1927, Foto: Grete Stern
"Toter Hase", 1929
"Toter Hase", 1929

Walter Peterhans

1897 Frankfurt a. M. - 1960 Stetten/Stuttgart

Fotograf und Dozent

1919-1920 Maschinenbaustudium in Dresden und München. 1920-1921 Philosophiestudium an der Universität München. 1921-1924 Mathematik und Philosophie an der Universität Göttingen.

1925-1926 Studium der Reprotechnik in Leipzig. 1926 Fotografenmeisterprüfung. Seit 1927 in Berlin als Industire- und Portrait-Fotograf tätig.

Lehrt am Bauhaus von 1929-1933: Aufbau und Leitung der Abteilung Fotografie, daneben Kurse in Mathematik. Anschließend Dozent an der Reimannschule in Berlin, ab 1935 selbständiger Fotograf.

Nach der Emigration in die USA, Chicago, 1938 gibt er die Fotografie auf. Professor an der von Mies van der Rohe gebildeten Architekturabteilung des Illinois Institute of Technology, Kurse in "visual training", Analyse und Kunstgeschichte. 1945-1947 Lehrtätigkeit an der University of Chicago.

Später in Deutschland Gastdozent u. a. an der Hochschule für Gestaltung Ulm 1953 und an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg 1959/60.

Durch die Berufung Walter Peterhans konnte zum ersten mal regulärer Fotografieunterricht, als Teil der Reklamewerkstatt, erteilt werden. Er legte Wert auf chemische/physikalische Grundlagen, aber auch auf genaue Bildaufteilung und Objektauswahl.