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Farkas Molnár, Entwurf für ein Einfamilienhaus
Farkas Molnár, Entwurf für ein Einfamilienhaus, Bauhaus-Archiv Berlin, Foto: Markus Hawlik

Architektur

Den Kern der Architektursammlung bilden die 200 Arbeiten aus dem Unterricht am Bauhaus. Dieser umfangreiche Bestand umfaßt insbesondere für die Zeit unter Mies van der Rohe alle Unterrichtsbereiche von der technischen Ausbildung über die Schulung räumlichen Denkens anhand von Grundrißstudien bis zur Innenausstattung.

Die Architektur von Walter Gropius ist in Zeichnungen und Pausen nur mit einer kleinen, qualitativ aber hochwertigen Auswahl seiner Arbeiten vertreten, jedoch mit einer vollständigen Fotodokumentation. Durch die Übernahme des Nachlasses seines langjährigen Partners Adolf Meyer konnte der nach ihrer Trennung auseinandergerissene Fotobestand wieder zusammengeführt werden. Als Einzelbestand muß in diesem Zusammenhang das Fagus-Werksarchiv genannt werden, das ca. 700 Pausen, eine umfangreiche Fotodokumentation zu Bauten und Produkten einschließlich der beispielhaften Serie von Albert Renger-Patzsch und ca. 300 Aktenordner mit Materialien zu allen Tätigkeitsbereichen des Werkes umfaßt. Darüber hinaus übernahm das Bauhaus-Archiv die Architektennachlässe von: Wils Ebert, Helmut Heide, Gustav Hassenpflug, Fritz Kaldenbach, Karl Keller, Franz Singer, Hans Soeder, Philipp Tolziner.

Insgesamt umfaßt die Sammlung derzeit etwa 8000 Blatt, zu denen eine Reihe von Architekturmodellen kommen. Als prominentestes Stück muß das Bauhaus-Modell von 1925 angesehen werden, das Walter Gropius jahrzehntelang gepflegt hat, bevor es in die Sammlung übernommen werden konnte.