Werner Jackson, Selbstporträt, 1950er-Jahre, © Bauhaus-Archiv Berlin

Werner Jackson, Selbstporträt, 1950er-Jahre, © Bauhaus-Archiv Berlin

Werner Jackson, Selbstporträt, 1950er-Jahre, © Bauhaus-Archiv Berlin

Werner Jackson, Marionetten, 1940er-Jahre, Holz, farbig bemalt; Foto: (C) Hans Glave

Marionetten, 1940er-Jahre, Holz, farbig bemalt; Foto: (C) Hans Glave

Werner Jackson, Marionetten, 1940er-Jahre, Holz, farbig bemalt; Foto: (C) Hans Glave

Werner Jackson

Der Bauhäusler Werner Isaacsohn (Jackson) studierte von 1924 bis 1928 in der Werkstatt für Wandmalerei in Weimar und Dessau. Parallel dazu war er in den Bereichen Typografie, Reklamewesen und Fotografie tätig. Als Mitglied der Bauhaus-Kapelle nahm Werner Jackson am geselligen Leben an der Kunsthochschule teil. Nach seiner Gesellenprüfung war er als Mitarbeiter von Walter Gropius und László Moholy-Nagy beschäftigt und unterhielt ein eigenes Atelier für Fotografie und Werbegrafik in Berlin und Brno. 1939 emigrierte Jackson nach England, wo er ein neues künstlerisches Betätigungsfeld als Marionettenbauer und Spielzeugentwerfer fand.

Der Nachlass „The Jackson Archive“, der dank einer Schenkung von Greta Jackson mit Unterstützung der Familie Iwnicki ins Bauhaus-Archiv gelang, zeigt das facettenreiche künstlerische Schaffen Werner Jacksons und zeichnet in zahlreichen persönlichen Dokumenten wie Zeugnissen, Fotografien und Korrespondenzen das Leben des Bauhäuslers nach.
Der Nachlass von Werner Jackson befindet sich seit 2015 in der Sammlung des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung.