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Heinz Loew, Edmund Collein, Versuchsreihe aus dem Unterricht in der Plastischen Werkstatt unter Joost Schmidt
Heinz Loew, Edmund Collein, Versuchsreihe aus dem Unterricht in der Plastischen Werkstatt unter Joost Schmidt, Bauhaus-Archiv Berlin

Fokus

„Fokus“ setzt ein Schlaglicht auf aktuelle Themen, Objekte, Dokumente oder Künstler, denen wir temporär besondere Aufmerksamkeit schenken. Beleuchtet werden Einzelstücke aus der Sammlung, die sonst nicht sichtbar sind, begleitende Inhalte zu aktuellen Ausstellungen oder zeitgenössische Positionen aus Kunst, Design oder Architektur.

„Bauhaus im Fernen Osten Russlands“ - Eine Ausstellung im Rahmen der „Tage der deutschen Kultur“ 2011 in Wladiwostok

Das Bauhaus-Archiv Berlin beteiligte sich im November 2011 an den „Tagen der deutschen Kultur“ in Wladiwostok mit einer Ausstellung zum Wirken von Bauhausarchitekten und Bauhauskünstlern seit den 1930er Jahren in diesem östlichen Land. Dieses spannende deutsch-russische Kulturerbe des 20. Jahrhunderts ist heute immer noch wenig bekannt.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die städtebauliche Tätigkeit des zweiten Bauhaus-Direktors Hannes Meyer in den Jahren 1933/34 in Birobidshan sowie die städtebauliche und architektonische Leistung des Bauhausarchitekten Philipp Tolziner (1906-1996) bei der Projektierung, Umsetzung und Pflege des Mikrorayon „Zweites Flüsschen“ in den 1960er Jahren in Wladiwostok. Hintergrundinformationen über die verschiedenen Lebenswege von Bauhausangehörigen in der Sowjetunion werden in der Ausstellung zusätzlich vermittelt.

Die Ausstellung in russischer Sprache wurde von der deutschen Kuratorin Astrid Volpert, Mitglied des Bauhaus-Archivs e.V., konzipiert und in Zusammenarbeit mit dem Bauhaus-Archiv Berlin erarbeitet.

Download zur Ausstellung „Bauhaus im Fernen Osten Russlands - Philipp Tolziners letztes Städtebauprojekt in Russland heute"

Weitere Informationen: info(at)astrid-volpert.de

T. Lux Feininger in seinem ersten eigenen Atelier in der alten Ziegelei in Dessau, Winter 1930-31
T. Lux Feininger in seinem ersten eigenen Atelier in der alten Ziegelei in Dessau, Winter 1930-31; Foto: Lore Feininger/ Bauhaus-Archiv Berlin / © Nachlass Lore Feininger

Zum Tod von T. Lux Feininger

Im hohen Alter von 101 Jahren ist am 7. Juli 2011 der Maler T. Lux Feininger gestorben. Er hatte seinen letzten Wohnsitz in Cambridge (Massachusetts). Als Sohn des Bauhausmeisters Lyonel Feininger erlebte er das Weimarer und Dessauer Bauhaus und hielt in den späten 1920er Jahren das studentische Leben in atmosphärischen Fotografien fest. Zu seinem 100. Geburtstag erlebte T. Lux Feininger noch einmal eine große Resonanz anlässlich der Retrospektive seiner Werke.

„Stets und bis zuletzt zu Auskünften bereit, bereicherte T. Lux Feininger unser Wissen über das Bauhaus aus der eigenen lebendigen Erfahrung und Erinnerung. Ein großer Freund und einer der letzten Zeitzeugen des Bauhauses ist von uns gegangen. Er wird uns fehlen“, sagt Dr. Annemarie Jaeggi, Direktorin des Bauhaus-Archivs Berlin.

In der Berliner Sammlung befinden sich Aquarelle und zahlreiche Fotografien von T. Lux Feininger aus seinen Bauhaus-Jahren in Weimar und Dessau, darunter weltberühmte Fotografien wie „Der Sprung über das Bauhaus“ und „Die Weberinnen auf der Bauhaustreppe“ von 1927.

Yi-Cong Lu, „Living Tools“, DMY-Award Gewinner 2011
Yi-Cong Lu, „Living Tools“, DMY-Award Gewinner 2011

DMY International Design Festival – Awards & Jury Selection 2011

Am 3. Juni 2011 vergaben das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung und DMY Berlin die Preise für die drei innovativsten Projekte des DMY International Design Festival Berlin.

Vom 14.09. bis 10.10.2011 zeigt das Bauhaus-Archiv Berlin die Arbeiten der Preisträger in der Ausstellung „DMY International Design Festival – Awards & Jury Selection 2011“

Erfahren Sie mehr über das DMY International Design Festival – Awards & Jury Selection 2011

Bauhaus_Werkstatt: Raumlabor
Bauhaus_Werkstatt: Raumlabor

Bauhaus_Werkstatt: Raumlabor

Bereits im zweiten Jahr werden im Rahmen des vom Berliner Projektfonds für Kulturelle Bildung geförderten Projekts „Bauhaus_RaumLabor“ in Kooperation mit dem Pestalozzi-Fröbel-Haus themenorientierte Workshops entwickelt, mit dem Ziel, Vorschul- und Grundschulkinder mit den Werken und Ideen der Künstler am Bauhaus in einen ersten Kontakt zu bringen.

Bauhaus_Werkstatt: Raumlabor
Bauhaus_Werkstatt: Raumlabor

Bauhaus_Werkstatt: Raumlabor Phase 1

120 Kinder im Alter von 3 - 8 Jahren aus 5 Einrichtungen des Pestalozzi - Fröbel - Hauses haben im Rahmen des Kooperationsprojekts „Raumlabor“ die Möglichkeit, das Museum kennen zu lernen.

Erfahren sie mehr über die Bauhaus_Werkstatt: Raumlabor

Tag der offenen Tür, 14.11.2010, Foto: Markus Hawlik

Tag der offenen Tür 2010

Der Tag der offenen Tür am Sonntag, 14. November war ein sensationeller Erfolg: 5.000 Besucher kamen zur Jubiläumsveranstaltung, um die Sammlung Bauhaus mit Führungen, Archivbesuchen, Filmen und der Bauhaus-Safari zu erleben. Zeitweise war der Andrang so groß, dass das Museum geschlossen werden musste. Unsere Fotostrecke zeigt einige Eindrücke des Tages.