Walter-Gropius-Schule, Foto: Varnhold / Schäfernolte

Walter-Gropius-Schule, Foto: Varnhold / Schäfernolte

Fr 13.09.2019
16:00-18:00 Uhr
bauhaus_tour 14

Gropiusstadt

Walter Gropius gestaltet die 60er Jahre

Seit den 50er Jahren kam Walter Gropius regelmäßig nach Deutschland zurück, gefragt als städtebaulicher Ratgeber, Redner und Entwurfsarchitekt. Am äußersten südöstlichen Rand Westberlins lieferte er den Masterplan für das Vorhaben des Senats, modernes Wohnen in Verbindung mit Nahversorgung, Schulen und öffentlicher Verkehrsanbindung im großen Maßstab neu zu etablieren. Aus Britz-Buckow-Rudow wurde die heute als eigener Stadtteil geltende Gropiusstadt. Eine in den 20er Jahre erhoffte Lösung der Wohnungsmisere durch den Bau von Großsiedlungen gelang dem Architekten Gropius damals nur in der Beteiligung an den Neubauten für Siemensstadt. Vierzig Jahre später setzte er mit seinen Planungen für Hochaus- und Schulbau städtebaulich und räumlich neue, umstrittene Beispiele. Eine Erfolgsgeschichte wurde die Walter-Gropius-Schule, Deutschlands erste Gesamtschule, mit einem Lehrkonzept, das direkt in den architektonischen Entwurf einfließen konnte.

Treffpunkt: Im Ausgang Richtung Lipschitzallee (U Lipschitzallee)

Weitere Informationen und Buchung über art:berlin

18 € | Mitglieder erhalten einen Rabatt

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