Thermoskanne, Huta Szkla Wolomin (PL), 1970er Jahre; Margarete Jahny, Thermoskanne, VEB Isola Rudolstadt, 1963/64; Jiří Hofman, Kaffeeservice, Plastimat Liberec (CZ), 1975, Foto: Catrin Schmitt

bauhaus_interventionen #5: zeigen

23. April bis 18. Mai 2019

Mo–Sa, 10–18 Uhr

Die Moderne nach dem Bauhaus hatten die Ausstellungsmacher Bettina Güldner und Wolfgang Binder im Blick, wenn sie Design aus der DDR, Polen,Tschechien und der Slowakei sammeln und im temporary bauhaus-archiv zeigten. Die Ausstellung umfasste Beispiele aus der Zeit nach 1960 – mit Stippvisiten in die Gegenwart und über die Grenzen dieser Länder hinaus.

Ob Haushaltsgegenstände, Gebrauchsgrafik, Spielzeug oder Arbeitsgerät – die vorgestellten Objekte knüpften in ihrer funktionalen, am Gebrauch orientierten und auf Massenproduktion zielenden Gestaltung an die Moderne des frühen 20. Jahrhunderts an. Mit neuen Materialien, Technologien und Ausdrucksformen wird das Spektrum der Moderne noch einmal beträchtlich erweitert.

Im Rahmen der bauhaus_intervention #5 diskutierten die Kuratoren am 8. Mai 2019 mit weiteren Akteuren die Frage "Vom Trödel ins Museum: Soll man Alltagsgegenstände sammeln und ausstellen?"
Mit: Prof. Dr. Walter Scheiffele (Prof. em. für Designgeschichte an der Weißensee Kunsthochschule Berlin), Dr. Stefan Körner (Auktionshaus Grisebach), Sebastian Köpcke (Sammler, Fotograf und Gestalter).

Eintritt frei

im temporary bauhaus-archiv
Knesebeckstraße 1-2
Berlin-Charlottenburg