Metall 

Zielte man in der „Gold-, Silber- und Kupferschmiede“, wie die Metallwerkstatt am Bauhaus Weimar zunächst bezeichnet wurde, bei der Fertigung von Gefäßen und Geräten vor allem auf freie Formstudien und das experimentelle Erfassen der Werkstoffe und ihrer Bearbeitungsmöglichkeiten, zeigte sich László Moholy-Nagy ab 1923 offen für Materialien wie Nickel oder Glas, die in einer Metallwerkstatt traditionell eigentlich nichts zu suchen hatten. Dies ermöglichte unter anderem die Entstehung der legendären Bauhaus-Leuchte von Carl Jakob Jucker und Wilhelm Wagenfeld. Sie blieb aber ebenso wie manch anderes Produkt der Weimarer Zeit ein teures, handgefertigtes Stück. In Dessau wurde die Metallwerkstatt dann zu einem regelrechten Entwurfslaboratorium für neue Beleuchtungskörper. Nachdem mehrere Lampenhersteller die Modelle in die Serienfertigung übernahmen, wurde die Metallwerkstatt schließlich zu einer der produktivsten und erfolgreichsten Werkstätten am Bauhaus.

Neuer temporärer Standort!

Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in der Klingelhöferstraße ist geschlossen, da das Haus in den nächsten Jahren saniert und erweitert wird.

Das bauhaus-café hat bis zum 29. Juni 2018 noch von Montag bis Freitag, 10 bis 15 Uhr, für Sie geöffnet.

Am 30. Juni 2018 eröffnet the temporary bauhaus-archiv / museum für gestaltung, unser temporärer Standort in der Knesebeckstraße 1-2 (U Ernst-Reuter-Platz). Dort werden sie auch den bauhaus-shop wiederfinden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Unsere Webseite bietet weiterhin aktuelle und historische Informationen für Sie.