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Vor allem Frauen absolvierten eine Ausbildung in der Textilwerkstatt – auch, weil der Meisterrat des Bauhauses die wenigen anderen Werkstattplätze für angeblich besser geeignete Männer reservierte. Gunta Stölzl leitete die Werkstatt ab 1927, als Nachfolgerin von Johannes Itten und Georg Muche. Sie erarbeitete einen achtsemestrigen Ausbildungsgang, der ab 1929 mit dem Bauhaus-Diplom abgeschlossen werden konnte. Den Unterricht teilte sie in zwei Bereiche auf: „Die Entwicklung zum Gebrauchsstoff für den Innenausbau (Typen für die Industrie)“ und „Spekulative Auseinandersetzung mit Materie, Form, Farbe in Gobelin und Teppich“. Stölzls Nachfolgerinnen Lilly Reich und Otti Berger konzentrierten sich ab 1931 dagegen verstärkt auf die Zusammenarbeit mit der Industrie. Die in den letzten beiden Jahren des Bauhauses erschienenen drei Textilmusterbücher kamen jedoch zu spät für eine gewinnbringende industrielle Fertigung.

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Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in der Klingelhöferstraße ist geschlossen, da das Haus in den nächsten Jahren saniert und erweitert wird.

Wir erwarten Sie im the temporary bauhaus-archiv / museum für gestaltung, an unserem neuen temporären Standort in der Knesebeckstraße 1-2 (U2 Ernst-Reuter-Platz). Wir haben täglich, außer sonntags, 10-18 Uhr für Sie geöffnet. Dort finden Sie auch den bauhaus-shop. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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