Bühne 

Die Einrichtung einer Bühnenklasse als Sonderausbildungsbereich war eine der vielen Neuerungen, die die Bedeutung des Bauhauses begründeten. „Das Bühnenwerk ist als orchestrale Einheit dem Werk der Baukunst innerlich verwandt …“, erklärte Walter Gropius 1923. Im selben Jahr übernahm Oskar Schlemmer die Bauhaus-Bühne vom expressionistischen Maler und Dichter Lothar Schreyer, der sie als Reinigungs- und Erlösungsstätte des Menschen ansah. Diesen Ansatz eines kultischen Gesamtkunstwerks löste Schlemmer ab, indem er Platz für das Komödiantische und das bildnerische Experiment ließ. Entsprechend verstand Schlemmer die Bauhaus-Bühne als „Blume im Knopfloch des Bauhauses“. Die Studierenden beschäftigten sich mit der Anfertigung von Masken, Kostümen und Requisiten, mit dem Studium der mechanischen, optischen und akustischen Bedingungen der Bühnenarbeit, mit szenischer Raumgestaltung, Bewegungs- und Regieübungen. Ihre Aufführungen verschafften dem Bauhaus viel Resonanz.

Neuer temporärer Standort!

Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in der Klingelhöferstraße ist geschlossen, da das Haus in den nächsten Jahren saniert und erweitert wird.

Das bauhaus-café hat bis zum 29. Juni 2018 noch von Montag bis Freitag, 10 bis 15 Uhr, für Sie geöffnet.

Am 30. Juni 2018 eröffnet the temporary bauhaus-archiv / museum für gestaltung, unser temporärer Standort in der Knesebeckstraße 1-2 (U Ernst-Reuter-Platz). Dort werden sie auch den bauhaus-shop wiederfinden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Unsere Webseite bietet weiterhin aktuelle und historische Informationen für Sie.