Malerei/Grafik 

Nicht zufällig berief Walter Gropius Maler als Lehrer ans Bauhaus: Das schöpferische Potenzial avantgardistischer Kunst sah er als Grundlage für ein lebendiges, zukunftsorientiertes Arbeiten an seiner neuen Schule. Dabei wollte er „die Lernenden von zwei Seiten befruchten, einmal von künstlerischer, zum anderen von handwerklicher Seite“. So fungierten die Maler als sogenannte Formmeister der Werkstätten und standen diesen gemeinsam mit „Werkmeistern“ – ausgebildeten Handwerkern – vor. Daneben konnten sie in eigener Initiative neue Wege des künstlerischen Unterrichts der Grundlagen erproben. Sie übernahmen – wie Johannes Itten, Georg Muche und László Moholy-Nagy – die Leitung des Vorkurses oder entwickelten – wie Paul Klee, Wassily Kandinsky oder Oskar Schlemmer – ihre individuellen Unterrichtsthemen und Lehrmethoden. Die Lehre beeinflusste dabei auch ihre eigene künstlerische Arbeit. Reine Malklassen gab es erst in der späten Dessauer Zeit: In Weimar und den ersten Jahren in Dessau wollte sich das Bauhaus von solchen akademischen Lehrstrukturen endgültig lösen und neue, ganzheitlichere Wege der Ausbildung gehen.

Neuer temporärer Standort!

Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in der Klingelhöferstraße ist geschlossen, da das Haus in den nächsten Jahren saniert und erweitert wird.

Das bauhaus-café hat bis zum 29. Juni 2018 noch von Montag bis Freitag, 10 bis 15 Uhr, für Sie geöffnet.

Am 30. Juni 2018 eröffnet the temporary bauhaus-archiv / museum für gestaltung, unser temporärer Standort in der Knesebeckstraße 1-2 (U Ernst-Reuter-Platz). Dort werden sie auch den bauhaus-shop wiederfinden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Unsere Webseite bietet weiterhin aktuelle und historische Informationen für Sie.