"mein reklame-fegefeuer" 

Herbert Bayer und die deutsche Werbegrafik 1928-1938

19.09.2013-24.02.2014

Er war einer der kreativsten Gebrauchsgrafiker seiner Zeit und dieser stilistisch um Dekaden voraus. Nach seinem Weggang vom Dessauer Bauhaus 1928 führte Herbert Bayer die am Bauhaus entwickelten Prinzipien einer modernen Werbegrafik als Gestalter in Berlin konsequent weiter. Bis zu seiner Auswanderung in die USA 1938 schuf er hunderte Plakate, Buch- und Zeitschriftentitel, Werbeanzeigen und -broschüren. Zu seinen Auftraggebern zählten neben der Konsumgüterindustrie und Verlagen auch staatliche und staatsnahe Einrichtungen. Bayer hat seine innovativen Werbeideen auch in den Dienst der NS-Machthaber gestellt.

75 Jahre nach seiner Emigration beleuchtete die Ausstellung kritisch und umfassend Herbert Bayers Schaffen in der Zeitspanne 1928-1938. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit Gastkurator Prof. Dr. Patrick Rössler von der Universität Erfurt anlässlich des Themenjahres 2013 „Zerstörte Vielfalt – Berlin im Nationalsozialismus“ realisiert.

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