Sensing the Future 

László Moholy-Nagy, die Medien und die Künste

08.10.2014-02.02.2015

Mit seinem künstlerischen Werk und dem experimentellen Einsatz von neuen Medien überschritt der Avantgardist und Bauhaus-Lehrer László Moholy-Nagy (1895-1946) die Grenzen des konventionellen Kunstverständnisses. Seine Herangehensweise war geprägt von interdisziplinären Ansätzen und stellte zugleich die traditionelle Wahrnehmung von Kunst grundlegend auf den Prüfstand. Mit seiner Haltung war er seiner Zeit weit voraus und verwies schon damals auf heute noch relevante Diskurse. Die facettenreiche Medienkunst Moholy-Nagys wie auch Arbeiten zeitgenössischer Künstler wirken unmittelbar auf die unterschiedlichen Sinne des Betrachters und vermitteln dadurch neue Zugänge zur Kunst für Menschen mit und ohne Sinnesbeeinträchtigungen.

Die von Oliver Botar von der School of Art, University of Manitoba/Kanada kuratierte Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Plug In Institute of Contemporary Art, Winnipeg, Kanada und wird vom Hauptstadtkulturfonds Berlin und der Art Mentor Foundation Lucerne und dem Salgo Trust for Education New York finanziell unterstützt.

An der Ausstellung beteiligte Gegenwartskünstler:
Eduardo Aquino; Naomi Clare Crellin; Lancelot Coar und Patrick Harrop; Olafur Eliasson; Ken Gregory; Gottfried Jäger und Karl Martin Holzhäuser; Eduardo Kac; Erika Lincoln; Guy Maddin; Bernie Miller; Javier Navarro; Freya Olafson; Floris Neusüss und Renate Heyne; Peter Yeadon u.a.

Ausstellungsgestaltung:
Rodney LaTourelle und Louise Witthöft

Publikation:
Oliver Botar, Sensing the Future: Moholy-Nagy, die Medien und die Künste, Lars Müller Verlag (Zürich), online verfügbar im bauhaus-shop.

Förderer:
Hauptstadtkulturfonds Berlin, Art Mentor Foundation Lucerne, Salgo Trust for Education New York

Partner:
Plug In Institute of Contemporary Art, Winnipeg, Kanada
The Moholy-Nagy Foundation, Inc., Michigan, USA
University of Manitoba, Kanada
Social Sciences and Humanities Research Council, Kanada
Botschaft von Kanada
Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin
Jugend im Museum

Medienpartner:
domus, H.O.M.E., Photo International

Pädagogisches Begleitprogramm:
• Kostenlose Führungen für 1. bis 13. Klasse mit kleinen praktischen Übungen
• Kostenlose Workshops für kooperierende Schulen und Projekte
Die Workshops sind konzipiert für Kinder und Jugendliche im Alter von 5 -19 Jahren, die Gruppengröße liegt zwischen 15 bis 27 Teilnehmern. Sie wurden eigens für die Ausstellung konzipiert und werden nachhaltig für die pädagogische Arbeit am Bauhaus-Archiv genutzt.
Workshop-Themen:
• Frakturen und deren Übersetzung (5-10 Jahre)
• Mit der Sonne fotografieren / Fotogramme (5-12 Jahre)
• Das unlesbare Buch – ein sensorisches Objekt (5-18 Jahre)
• TEMPO! Berliner Dynamik (12-18 Jahre), Das Gemälde Z 1 (5-12 Jahre) Anfragen zum Begleitprogramm richten Sie bitte an visit[at]bauhaus.de

Die Ausstellung verfügt über folgende barrierefreie Elemente:
• Barrierefreie Zugänglichkeit (keine Stufen) • Blindenleitsystem zu vier taktilen Stationen innerhalb der Ausstellung
• Taktiler Ausstellungsgrundriss und taktile Objektbeschriftungen
• Präsenz von Live Speakern mit spezieller Fortbildung für den Umgang mit blinden und sehbehinderten Besuchern (in Kooperation mit Jugend im Museum)
• Separate Audioguides mit ausgewählten Stationen: für Blinde und Sehbehinderte, für Gehörlose in deutscher Gebärdensprache sowie in einfacher Sprache für Kinder

Sonderführungen für Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen:
• Kostenlose Termine für Blinde, Sehbehinderte und Menschen mit anderen körperlichen und geistigen Einschränkungen
• Weitere Sonderführungen auf Anfrage möglich, Kontakt: visit[at]bauhaus.de

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