Skulptur 

Waren die Bildhauerwerkstätten für Holz und Stein 1919 vor allem mit dem programmatischen Gedanken gegründet worden, plastische Werke für die Architektur zu liefern, entstanden doch mit Skulpturen, Holzspielzeug und Marionetten vorwiegend freikünstlerische Arbeiten. Der Umzug des Bauhauses nach Dessau brachte eine dezidierte Neuausrichtung mit sich: In der 1925 eingerichteten „Plastischen Werkstatt“ wurde unter Joost Schmidt ein plastischer Elementarunterricht erteilt, der Parallelen zum Unterricht von Paul Klee und Wassily Kandinsky aufwies. Ziel war das „Erwecken, Entwickeln, Intensivieren des räumlichen Vorstellungsvermögens, des bewussten Erlebens räumlicher Sinneswahrnehmungen und Realisieren räumlicher Vorstellungen“, wie der Studierende Heinz Loew beschrieb. Praktische Anwendungsmöglichkeiten boten sich in der Bühnengestaltung, im Modell- und Ausstellungsbau.

Neuer temporärer Standort!

Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in der Klingelhöferstraße ist geschlossen, da das Haus in den nächsten Jahren saniert und erweitert wird.

Das bauhaus-café hat bis zum 29. Juni 2018 noch von Montag bis Freitag, 10 bis 15 Uhr, für Sie geöffnet.

Am 30. Juni 2018 eröffnet the temporary bauhaus-archiv / museum für gestaltung, unser temporärer Standort in der Knesebeckstraße 1-2 (U Ernst-Reuter-Platz). Dort werden sie auch den bauhaus-shop wiederfinden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Unsere Webseite bietet weiterhin aktuelle und historische Informationen für Sie.