1. Über das Bauhaus-Archiv
Lorem ipsum
Das Bauhaus war die wichtigste Hochschule
für Architektur, Design und Kunst.
Der Architekt Walter Gropius hat das Bauhaus
1919 in der Stadt Weimar gegründet.
Später zog die Hochschule nach Dessau
und dann nach Berlin um.
Der Lehrplan vom Bauhaus war sehr modern:
Zum ersten Mal wurden die Bereiche
Kunst und Handwerk miteinander verbunden.
Man wollte nicht mehr zwischen Künstler*innen
und Handwerker*innen unterscheiden.
Im Jahr 1933 kamen in Deutschland
die National-Sozialisten an die Macht.
Das Bauhaus musste bald schließen.
Viele Bauhaus-Mitglieder verließen Deutschland.
So verstreuten sich die Werke in der ganzen Welt.
Der Kunst-Historiker Hans Maria Wingler
wollte eine Sammlung zum Bauhaus aufbauen.
Er gründete im Jahr 1960 das Bauhaus-Archiv in Berlin.
Dabei wurde er unterstützt von Walter Gropius
und anderen ehemaligen Bauhaus-Angehörigen.
Walter Gropius hat auch das Gebäude
für das Bauhaus-Archiv entworfen.
Heute besitzt das Bauhaus-Archiv
die weltweit größte Sammlung zum Bauhaus.
Dazu gehören viele Gegenstände und Dokumente,
zum Beispiel Möbel, Textilien, Fotos und Videos.
Das Bauhaus-Archiv erforscht die Geschichte
und die Bedeutung vom Bauhaus.
Es beteiligt sich auch an aktuellen Diskussionen
über Umwelt, Architektur und Gestaltung.
Das Bauhaus-Archiv ist nicht nur
eine internationale Forschungs-Einrichtung.
Es ist auch ein Ort der Vermittlung und Teilhabe.
Deshalb hat das Bauhaus-Archiv heute
den Zusatz-Namen „Museum für Gestaltung“.
In dem Museum für Gestaltung kann man:
- die Bauhaus-Ideen kennenlernen,
- besondere künstlerische Erfahrungen machen
- und selbst kreativ werden.
Wichtig:
Das Bauhaus-Archiv setzt sich für Demokratie
und Zusammenhalt in der Gesellschaft ein.
Es ist gegen jede Art von Diskriminierung,
zum Beispiel gegen Rassismus.
zurück zur Inhalts-Übersicht

