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Portrait Gunta Stölzl, Fotografie
Gunta Stölzl, 1927 im Bauhaus Dessau
Schlitzgobelin
Gunta Stölzl, Schlitzgobelin Rot-Grün, 1927-1928, Gobelin; Baumwolle, Wolle, Seide und Leinen, Bildnachweis: Bauhaus-Archiv Berlin, Foto: Fotostudio Bartsch, © VG Bild-Kunst Bonn

Gunta Stölzl

Gunta Stölzl 1897 München - 1983 Zürich

Weberin und Textil-Designerin

1914-1916 und 1919 Studium an der Kunstgewerbeschule in München.

Am Bauhaus als Studierende von 1919-1924: Vorkurs bei Itten, Lehre in der Weberei. Gesellenprüfung 1922/23. Von Itten 1924 nach Herrliberg/Zürich gerufen, um die Ontos-Werkstätten einzurichten.

Am Bauhaus von 1925-1931: anfangs Werkmeisterin, seit 1927 alleinige Leiterin der Weberei.

1931 in Zürich Gründung der Handweberei S-P-H-Stoffe, die bis 1933 besteht. 1935 mit Heinrich-Otto Hürlimann Gründung der Werkstatt S+H-Stoffe, die sie seit 1937 als Sh-Stoffe allein weiterführt. Gibt die Werkstatt 1967 auf. Seitdem entstehen vor allem Bildteppiche.