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Portrait Mies van der Rohe, Fotografie
Ludwig Mies van der Rohe, 1932
Ludwig Mies van der Rohe, "Hochhaus am Bahnhof Friedrichstrasse''
Ludwig Mies van der Rohe, Einsendung 'Wabe' zum Ideenwettbewerb 'Hochhaus am Bahnhof Friedrichstrasse'', © VG Bild-Kunst Bonn

Ludwig Mies van der Rohe

1886 Aachen - 1969 Chicago

Architekt

1899-1901 Besuch der Gewerbeschule und Maurerlehre in Aachen. 1901-1905 Stuck und Ornamentzeichner. 1905 Tätigkeit im städtischen Bauamt, Rixdorf, Berlin.

1906-1907 in verschiedenen Berliner Architekturbüros u.a. bei Bruno Paul, nebenbei Studium an der Kunstgewerbeschule. 1908-1912 im Büro von Peter Behrens. 1912-1914 freier Architekt in Berlin.

Ab 1919 eigenes Architekturbüro in Berlin, vier maßgebende Idealentwürfe für Hochhäuser und Bürobauten, Realisierung von Villen und Ausstellungsarchitektur. 1926-1927 Leitung der Werkbundausstellung "Die Wohnung" in Stuttgart (Weißenhofsiedlung), Bau eines Geschoßwohnhauses. Ab 1927 Zusammenarbeit mit Lilly Reich. 1929 Deutscher Pavillon auf der Weltausstellung in Barcelona.

1930-1933 Direktor des Bauhauses in Dessau und Berlin bis zu dessen Selbstauflösung am 10. August. Danach Architekturbüro in Berlin, erteilt nebenbei Unterricht.

1938 Emigration in die USA, 1938-1958 Direktor der Architektur-Abteilung des "Armour Institute", des späteren "Illinois Institute of Technology". Daneben eigenes Büro in Chicago. Zahlreiche, die Architektur des 20. Jahrhunderts beeinflussende Bauten in Chicago und New York. 1968 Neue Nationalgalerie in Berlin.

In der kurzen Zeit Mies van der Rohes am Bauhaus wurde unter dem Druck der zu befürchtenden Schließung der Unterricht verschult, die Versuchsarbeit reduziert, Werkstätten zusammengelegt und der Vorkurs abgeschafft.