Portrait Otti Berger
Otti Berger, 1927/28, Foto: Luciy Moholy
Otti berger, Tasttafel aus Fäden
Otti berger, Tasttafel aus Fäden, Bauhaus-Archiv Berlin

Otti Berger

1898 Zmajavac, Baranja/Jugoslawien - 1944 ermordet in Auschwitz/Birkenau

Weberin und Textil-Designerin

Besuch der Kunstakademie Zagreb 1921-1926.

Kommt 1927 an das Bauhaus: Vorkurs bei Moholy-Nagy, Kurse bei Klee und Kandinsky. In der Webereiwerkstatt bis 1930, Abschluß mit dem Bauhaus-Diplom. Erneut 1931/32 am Bauhaus: Leitung der Weberei unter der Oberleitung von Lilly Reich.

Ab 1932 selbständige Textil-Designerin in Berlin. Ab 1936 Berufsverbot als Kunsthandwerkerin (ausländische Nichtarierin). 1937 Übersiedlung nach London. 1938 Rückkehr nach Jugoslawien. Auswanderunsversuch in die USA scheitert. Ende 1941 lezte datierte Nachricht. Um 1944 Deportation nach Auschwitz/Birkenau.

Otti Berger setzte sich vor allem mit dem Entwurf von Textilien für die industrielle Fertigung auseinander.