> startseite > Bauhaus 1919-1933 > biographien > Wassily Kandinsky
Wassily Kandinsky in seinem Berliner Studio, 1933
Wassily Kandinsky in seinem Berliner Studio, 1933
Blatt aus einer Mappe der Bauhausmeister zum Geburtstag für Walter Gropius am 18.5.24, Titel der Mappe
Blatt aus einer Mappe der Bauhausmeister zum Geburtstag für Walter Gropius am 18.5.24, Titel der Mappe

Wassily Kandinsky

1866 Moskau - 1944 Neuilly/Paris

Maler

1886-1892 Studium der Rechte und der Volkswissenschaft in Moskau.

1896 Übersiedlung nach München und Studium an der Azbé-Kunstschule, 1900 an der Akademie bei Franz von Stuck. 1911 Gründung des "Blauen Reiters" mit Franz Marc, veröffentlicht "Über das Geistige in der Kunst".

1914 Rückkehr nach Moskau. 1920 Leiter des "Instituts für künstlerische Kultur". 1921 Übersiedlung nach Berlin.

Am Bauhaus von 1922-1933: Formmeister der Werkstatt für Wandmalerei 1922-1925. Kurs "Analytisches Zeichen" und Unterricht "Abstrakte Formelemente". Seit 1927 freie Malklasse. 1933 Emigration nach Paris.

Das von Kandinsky vertretene Synthese-Denken in allen künstlerischen Bereichen hat die Bauhaus-Programmatik mit geprägt. Über seinen Farb- und Formen-Unterricht beeinflußte er die Gestaltung vor allem der Gropius-Ära.

Kandinskys seit 1927 bestehende freie Malklasse gehörte zu den Anziehungspunkten des späteren Bauhauses.