Walter Gropius macht Schule, 2013

Walter Gropius macht Schule

Das jahrgangsübergreifende Projekt unterstützt Kinder und Jugendliche, die gebaute und gestaltete Umwelt in ihren Strukturen wahrzunehmen, deren Qualitäten und Defizite zu erkennen und sie zu sich selbst in Beziehung zu setzen. Gefördert werden der Wille und die Kompetenz, diese selbst zu gestalten.

Bereits Walter Gropius, der Gründer und erste Direktor des Bauhauses, beschäftigte sich an seiner berühmten Architektur- und Designschule intensiv mit der aktiven Gestaltung der Lebenswelt. Er war Architekt sowohl des Bauhaus-Archivs als auch der in der Berliner Gropiusstadt liegenden Walter-Gropius-Schule.

Im Projekt werden die Themen und Prinzipien des Bauhauses aufgegriffen und an Kinder und Jugendliche aus vier Altersgruppen vermittelt. Dabei werden die Funktionen bestimmter Gegenstände und Räume analysiert und in Verbindung zu ihrer Form gebracht. Zusätzlich kommen die am Bauhaus gelehrten experimentellen Methoden der praktischen Erforschung von Material, Farbe und Komposition zum Einsatz. Durch sie werden für die Schüler Zusammenhänge zwischen gestalterischer Planung und Ausführung erkenn-, erfahr- und anwendbar. Die gesellschaftlichen und stadtplanerischen Ideen des Bauhauses können von den Lehrern in Unterrichtsfächern wie Ethik, Geschichte, Sozialkunde und Politik aufgegriffen und weitergeführt werden.

Das Projekt gehörte 2014 zu den Finalisten des MIXED UP Wettbewerbs im Rahmen des Programms „Kultur macht Schule“ der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ).

Konzeption: Katharina Stahlhoven, Architektin
Projektkoordination: Bärbel Mees
Kooperationspartner: Walter-Gropius-Schule
Gefördert durch: Berliner Projektfonds für Kulturelle Bildung