Eine Million Objekte.

Florian de Brün fotografiert die Sammlung

14.10.26–
30.4.27
Foto: Florian de Brün

Florian de Brün fotografiert die weltweit größte Sammlung zum Bauhaus. Erstmals zeigt das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung eine Auswahl seiner neuen Fotografien und gewährt damit einen Blick hinter die Kulissen der unterschiedlichen Bestände und der Arbeit eines Sammlungsfotografen.

Alle Aufmerksamkeit gilt den Dingen selbst: Sie stehen vor neutralem Hintergrund, in gleichmäßiges Licht getaucht, aufgenommen aus verschiedenen Perspektiven. Gerade durch diese inszenierte Natürlichkeit tritt die Eigensinnigkeit der Objekte hervor – ihre Eleganz, ihre Funktion, aber auch ihre Unzulänglichkeiten. Ob Staubsauger, Skulptur oder Sofa: sichtbar wird die Individualität der Gebrauchsgegenstände, Möbel, Spielzeuge und Kunstwerke, mit all ihren Lebens- und Gebrauchsspuren.

Die Ausstellung im Temporary Bauhaus-Archiv zeigt ausgewählte Fotografien von Florian de Brün aus der zukünftigen Digitalen Sammlung. Sie zeigen die Objekte in Originalgröße und sind in Gruppen zusammengestellt. So trifft der Staubsauger „Vampyr“ auf das Metallrelief von Oskar Schlemmer oder der Sessel von Nathan Lerner auf das Teeglas von Josef Albers. „Ich zeige die Dinge gern wie wir ihnen in der Realität begegnen würden: beispielsweise einen Stuhl so, als würde man sich demnächst setzen oder seine Jacke über die Lehne hängen wollen“, so Florian de Brün.

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