RADIUS.Kultur – Kulturelle Nahversorgung in der Siemensstadt 2025
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Ein ehemaliges Ladenlokal, derzeit als Infostation von TICKET B – Büro für Architekturvermittlung betrieben, verwandelte sich vom 10. bis 14. November 2025 zum lebendigen Schüler*innen- und Nachbarschaftshub. Der Raum wurde Atelier, Veranstaltungsort und Begegnungsstätte zugleich.
Im Projekt RADIUS.Kultur erkundeten Schüler*innen des Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasiums die historische und aktuelle Bedeutung der Siemensstadt. Im Fokus stand der Begriff der Nahversorgung – verstanden als Zusammenspiel von sozialer, kultureller und gemeinschaftlicher Versorgung im urbanen Raum.
RADIUS.Kultur – Kulturelle Nahversorgung in der Siemensstadt 2025Foto: Catrin Schmitt
RADIUS.Kultur – Kulturelle Nahversorgung in der Siemensstadt 2025Foto: Catrin Schmitt- RADIUS.Kultur – Kulturelle Nahversorgung in der Siemensstadt 2025Foto: Catrin Schmitt
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Zum Abschluss verwandelte sich der ehemaliger Laden in der Goebelstraße am letzten Tag im Rahmen des dreistündigen Workshops „Architektursupermarkt“ zu einem Ort kultureller Nahversorgung – in einen Nachbarschaftsraum, in dem Wünsche, Fragen und Ideen sichtbar wurden und zur Auseinandersetzung einluden.
Ein Spaziergang durch die Ringsiedlung Siemensstadt führte uns in die städtebaulichen Visionen der 1920er-Jahre. Wir entdeckten Wohnbauten unter anderem von Hans Scharoun, Walter Gropius und Hugo Häring und erkundeten, wie wir Architektur und Stadtraum heute wahrnehmen. Im anschließenden Workshop tauschten wir persönliche Eindrücke, Assoziationen und Erinnerungen aus und ließen daraus dreidimensionale Collagen entstehen – kleine Architekturen, in denen sich Utopie und Alltag, Emotion und Funktion verbinden.

