University of Ife in Ile-Ife, Nigeria, Architects Arieh Sharon, Eldar Sharon and Harold Rubin © Arieh Sharon Digital Archive

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Das Bauhaus als transkulturelles Erbe – Ein Impuls für Museen im 21. Jahrhundert

8. Juli, 18.30 - 20.30 Uhr

Teil 1 der Veranstaltungsreihe making differences

Das internationale Ausstellungs- und Forschungsprojekt „bauhaus imaginista“, das dieses Frühjahr in eine Gesamtschau im Berliner Haus der Kulturen der Welt mündete, begreift das Bauhaus als globalen Resonanzraum und kosmopolitisches Projekt.

Die Podiumsdiskussion fragt, wie das Projekt bzw. sein Verständnis vom Bauhaus als transkulturelles und transnationales Kulturerbe in den Bauhaus-Museen nachhaltig wirksam werden kann und was dies für die museale Arbeit bedeutet. Welches Potenzial hat dieses Kulturerbe-Verständnis für Museen im 21. Jahrhundert und für die zunehmend plurikulturellen Gesellschaften gerade in Zeiten weltweit erstarkender Nationalismen? Was bedeutet es für Museen, den kunsthistorischen Kanon westlicher Prägung einer Revision zu unterziehen? Und wie kann es gelingen, weit verbreitete Vorstellungen vom Bauhaus zu verändern?

Die Veranstaltung richtet den Blick auch auf ein Projekt des Lenbachhauses, das seine Sammlung zur Kunst des Blauen Reiter aus einer globalen Perspektive neu befragt.

Mit einer Präsentation von Regina Bittner.

Es diskutieren:
Marion von Osten, Kuratorin von „bauhaus imaginista“
Matthias Mühling, Direktor des Lenbachhauses
Rainer Hauswirth, Bereichsleiter Bildende Kunst im Goethe-Institut

Moderation: Andrea Bärnreuther, Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

Eintritt frei. Begrenzte Teilnehmerzahl.

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