Architektur

In der Architektursammlung des Bauhaus-Archivs befinden sich über 14.000 Blatt Pläne, Entwurfszeichnungen, Wandmalereientwürfe sowie Präsentationsmodelle. Darüber hinaus finden sich auch in anderen Sammlungsbeständen Werke mit starkem Architekturbezug: individuelles Mobiliar, Raumtextilien, Fotografien von Gebäuden und Korrespondenz von und mit Architekten. Ausstattung und Bau des Hauses Sommerfeld in Berlin, des Hauses Am Horn in Weimar sowie von Walter Gropius‘ Dessauer Bauten sind hier dokumentiert, ebenso wie der Schulbau des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes in Bernau bei Berlin von Hannes Meyer.

Einen Schwerpunkt der Architektursammlung stellen Materialien aus dem Unterricht am Bauhaus dar, ebenso wie spätere Arbeiten von BauhäuslerInnen und aus ihrem unmittelbaren Umfeld, die als ArchitektInnen oder InnenarchitektInnen international tätig waren. Hierunter finden sich etwa die Nachlässe von Wils Ebert, Helmut Heide, Gustav Hassenpflug, Fritz Kaldenbach, Karl Keller, Hans Soeder, Philipp Tolziner, Pius Pahl sowie Gerhard Weber. Im Nachlass von Walter Gropius, der in großen Teilen online einsehbar ist, befindet sich zudem der wichtige Einzelbestand zum Fabrikgebäude des Fagus-Werks mit ca. 700 Pausen. Auch der Nachlass von Ludwig Hilberseimer, der zwischen 1929 und 1932 Städtebau und Siedlungswesen am Bauhaus lehrte, ist Teil der Sammlung. Unter dem Direktorat von Ludwig Mies van der Rohe richtete sich die Schule stärker auf den konkreten Architekturunterricht aus. Aus Mies van der Rohes Klasse haben sich hier über 200 Studienarbeiten erhalten.

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